Surf Snowdonia

Ein Wavegarden mitten im Nirgendwo von Wales

Spontane Ideen sind immer noch die besten Ideen. Unter diesem Motto ist der Trip nach Wales entstanden. Zugegeben, die Idee mal in einen Wavegarden zu fahren schwirrte schon länger herum, aber wurde eben nie so richtig weiterverfolgt.
Nach einem weiteren nicht gerade von Erfolgserlebnissen geprägten Surf an Frankreichs Atlantikküste, musste dringend etwas passieren. Die “Mission (Im)possible” lautete: Take-Off Training bis zum Umfallen. Ok, das mit dem Fallen klappt schon, stehen bleiben und fahren ist das eigentliche Ziel.

Und wo kann man besser trainieren als an einer konstanten künstlichen Welle!?

Die Idee kurz vorgetragen, wurde für gut befunden und 10 Tage später saßen wir auch schon im Flieger von München nach Manchester. An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Singapore Airlines hat auf dem Weg von Singapore nach Manchester einen Zwischenstopp in München und hier kann man sehr günstig Restplätze ergattern. So fliegt man zwar zu sehr früher Stunde, aber dafür äußerst komfortabel und preiswert.
Dazu braucht man noch einen Mietwagen, um von Manchester in den Nationalpark Snowdonia zu gelangen. Bis zum Wavegarden sind es gut 1,5 – 2 Stunden.

Man sollte unbedingt vorher über die Website von Surf Snowdonia die Surfstunden buchen. Es gibt sowohl Kurse wie auch Free-Surfing Stunden. Wir haben uns für Free-Surfing entschieden. Es gibt 4 verschiedene Leistungsstufen von Beginner bis Advanced, die am Wochenende alle recht gut gebucht sind. Umbuchungen vor Ort waren bei uns zum Beispiel nicht mehr möglich. Leider, da ich mich mit “Improver” wohl unterschätzt hatte. Die Welle war schon sehr klein und schwach, dennoch gut zum Üben, aber im Nachhinein nicht ganz das, was mir vorschwebte. Wenn man die Welle erst mal verstanden hatte, war es auf dem großen Brett natürlich deutlich einfacher aufzustehen und ein bisschen zu tuckern. Kommt also nicht ganz an meine Problematik am Meer ran.

Was sich jedoch bestätigt hat, war die Sache mit dem Üben auf einer konstanten Welle. Daher wurde der Trip für gut befunden und auf die Liste für einen Wiederholungs-Trip gesetzt.

Rainer hat dem Magazin “Prime Surfing” auch gleich mal ein Interview gegeben. Also wer noch mehr Details erfahren möchte, findet hier evtl. ein paar Antworten auf Fragen wie “Was ist der Unterschied zum Surfen im Meer?”.

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