Südwest Algarve

Immer noch ein Surfparadies?

Es ist mal wieder soweit, unser jährlicher Surftrip nach Portugal steht an. Es ist bereits Oktober und wir hoffen auf verhältnismäßig leere Strände. Da es erfahrungsgemäß im Oktober schon etwas ungemütlicher ist, sowohl an Land wie auch im Wasser.

Wir reisen an einem Sonntag an und haben wieder eine Unterkunft in Carrapateira gemietet. Irgendwie haben wir uns in das kleine Dorf verliebt. Und das Apartment mit Dachterrasse war mal wieder ein Volltreffer.

Doch unsere Theorie geht dieses Mal nicht auf. Es ist wirklich unglaublich wie viel los ist. Familien, Camper, Surfschulen… alles dabei. Auch wenn uns bewusst ist, dass wir auch Teil des Ganzen sind, blutet uns dennoch das Herz. Es ist einfach nicht mehr das gleiche wie noch vor ein paar Jahren. Wir fragen uns ernsthaft, ob wir uns ein anderes Ziel suchen müssen. Oder vielleicht zeitlich noch mehr ausweichen?

Trotzdem freuen wir uns natürlich hier zu sein und wollen so viel Zeit wie möglich im Wasser verbringen.

Vorbereitungen

Unterkunft mit ganz nettem Ausblick

Unser Sportler-Frühstück mit Porridge und frischen Früchten ist schon eine feste Tradition geworden. Klingt ziemlich unspektakulär, aber schmeckt einfach unfassbar lecker und gibt vor allem genügend Energie zum Paddeln.

Wenn man dazu noch so einen grandiosen Ausblick genießen kann, dann schmeckt’s gleich noch besser.

  • Abendessen mit Blick aufs Meer
  • Sportler Frühstück
  • Sportler Frühstück
  • Sportler Frühstück

Surfen in Zavial

Besonders Zavial ist extrem überlaufen, nach 2-3 Versuchen, sparen wir uns die Fahrt dorthin. Einer der Vorteile an diesem Strand, man surft relativ nah zum Strand, was wiederum super ist um Bilder zu machen. Hab ich Rainer doch glatt erwischt, wie er jemand anderem rein gedroped ist. ;-)

  • Na na, ...
  • ... wer macht denn so was?
  • Wer hat denn da einem anderen Surfer die Welle weggenommen?

Praia do Amado

Einer der schönsten Strände an der Südwest-Algarve und schnell erreichbar von Carrapateira. Daher auch sehr gut geeignet für eine Abend-Surf-Session.

Was wir sonst so machen?

Wenn man uns nicht im Wasser findet, dann sind wir entweder gerade was essen oder wir fotografieren. Auch wenn wir schon so oft in Portugal waren, gibt es immer wieder etwas neues zu entdecken. Selbst wenn die Orte sich nicht verändern, so sorgt doch die Natur immer wieder für neue Motive. Oder man entdeckt einfach neue Ecken oder Buchten, die man noch nicht gesehen hat. Manchmal verändert auch der zweite Blick einiges.

Fotosession am Praia da Bordeira

Sagres bei Sonnenuntergang

  • Blick auf den Stadtstrand - Mareta
  • Blick auf den Stadtstrand - Mareta
  • Farol Sagres
  • Praia do Tonel
  • Praia do Tonel
  • Praia do Tonel
  • Praia do Tonel
  • Praia do Tonel
  • Farol do Cabo de São Vicente
  • Fortaleza de Sagres
  • Farol do Cabo de São Vicente
  • Fortaleza de Sagres

Eine unserer Neuentdeckungen, heißt „Praia do Barranco“. Dieser Strand befindet sich in der Nähe von Zavial. Hier ist deutlich weniger los. Man kann wohl auch Surfen, als wir da waren gab es jedoch keine Wellen. Der Weg dorthin ist deutlich anstrengender, denn man muss erst mal über eine dirt road fahren.

Auf den Bildern nicht zu erkennen, da ich es meist vermeide fremde Menschen zu fotografieren, aber dieser Strand ist besonders bei Hippies und Aussteigern beliebt.

Und so neigen sich die beiden Wochen auch schon wieder dem Ende zu. Die letzten drei Tage verbringen wir dieses Mal in Ericeira. Es gab einige Gründe, die dafür sprachen:

  1. Es ist deutlich näher zum Flughafen. Sprich, wir müssen nicht um 2 Uhr nachts aufstehen, um den 8 Uhr Flug zu erwischen
  2. Die WSL (World Surf League) ist zu dieser Zeit gerade in Peniche und bisher haben wir noch nie einen Contest live gesehen.
  3. Wir waren schon lange nicht mehr in Ericeira.

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