Der Roadtrip beginnt

11. Februar 2016

Manu Bay

Manu Bay liegt ca. 6 kam außerhalb von Raglan und gehört zu den bekanntesten Surfspots der Welt. Seine Berühmtheit verdankt er vor allem dem erfolgreichen Surf-Film “Endless Summer”. Daher ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass dieser Spot auch zu den überfülltesten in ganz Neuseeland zählt. Ok, Piha macht durch die Nähe zu Auckland noch Konkurrenz.

Dotterel Point

Dotterel Point, ein sehr schöner Freedom Camping Spot, wurde nach dem bedrohten neuseeländischen Vogel “Dotterel” benannt. Ich muss zugeben, ich hab keinen dieser Vögel gesehen. Aber es war sehr schön dort.

In der Nacht hat es ordentlich geregnet. Macht aber nichts. In der Früh war es zwar noch bewölkt, aber warm. Nach einem erneut unfassbar leckeren Frühstück brachen wir auf. Erster Stopp Manu Bay. Über Nacht kam neuer Swell. Die Wellen waren (für meine Verhältnisse) riesig: daher bleib ich an Land.

Später gibt es noch einen Kaffee im Raglan Roast. Hier waren wir vor 2 Jahren auch schon. Der beste Kaffee in Raglan. Dieses Mal nehmen wir sogar eine Packung mit für unterwegs und dann starten wir offiziell unseren Roadtrip. Nachdem wir am Abend zuvor mind. 1h Karten gewälzt und sämtliche Vor- und Nachteile von diversen Routen abgewägt hatten, aber dennoch zu keinem Ergebnis kamen, ging es heute erstaunlich schnell. Next Stopp – Mount Maunganui. Die Hoffnung auf Wellen war leider vergeblich. Der Ort lud auch nicht gerade zum Bleiben ein, das fühlte sich vor 2 Jahren noch anders an. Daher war schnell klar, dass wir direkt weiterfahren und uns ein ruhiges Plätzchen für die Nacht suchen. Das haben wir dann auch gefunden und zwar am Dotterel Point / Pukehina Beach. Freedom Camping direkt am Meer und auf der anderen Seite eine kleine Lagune. Eigentlich wollten wir uns noch eine kleine Erfrischung im Meer genehmigen, weit sind wir jedoch nicht gekommen. Nach ein paar Metern ein kleiner Aufschrei hinter mir: “Was ist los?” “Mich hat gerade ein Krebs gezwickt.” Ok, man muss fair bleiben, er ist auf ihn drauf getreten, da hätte ich auch meine Scheren ausgepackt. Auf jeden Fall war der ganze Boden voll mit Krebsen und tatsächlich konnte man an Rainers Fuß die Abdrücke der Schere erkennen. Wir entschieden uns dann doch für die kalte Dusche.

Mit Blick auf den Sonnenuntergang, gab es frisches selbst gemachtes Risotto. Was will man mehr?!

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