Abreise

2. März 2020

Es ist Zeit Abschied zu nehmen von diesem wunderschönen Land am anderen Ende der Welt. Wir stehen auf als es noch dunkel ist. Jetzt sind wir richtig froh, dass wir am Vortag schon den größten Teil der Strecke bis nach Auckland zurückgelegt hatten.

Nach gut 45 Minuten Autofahrt sind wir in Auckland angekommen. An einer Tankstelle in der Nähe der Campervan-Vermietung, kümmern wir uns um die letzten Dinge, die noch vor der Rückgabe erledigt werden müssen: Volltanken, Gas nachfüllen, nochmal alles checken, dass wir nichts in irgendeinem Fach vergessen. Und dann geht es auch echt schnell. Innerhalb von 5 Minuten sind wir bei der Vermietung angekommen. Wir geben die Schlüssel ab, räumen unser Hab und Gut aus dem Bus. Nach weiteren 30 Minuten sitzen wir auch schon im Shuttle-Bus zum Flughafen. Ein freundlicher Plausch mit dem Fahrer. Unsere beiden Mitfahrer hingegen, sind zwar äußerst gesprächig, ich finde sie jedoch nicht sonderlich sympathisch. Zu viel Gemecker und Genörgel über Dinge, über die es eigentlich nichts zu meckern gibt. Außerdem reden sie schlau daher, dass sie ja jetzt alles gesehen haben und Neuseeland war ganz nett, aber mehr auch nicht. Allerdings kannten sie fast keine der Orte, die wir aufgezählt hatten. Ich sag’s ja ungern, aber sie entsprachen dem typischen deutschen Klischee. Rainer kann das besser überspielen und hat das Gespräch übernommen. Ich war einfach nur froh, als sich unsere Wege am Flughafen trennten.

Soweit möglich bereiten wir uns auf die anstehenden 36 Reisestunden vor. Falls ich es wieder vergessen sollte, ja, es war verdammt anstrengend. Es ist zwar die Sache definitiv wert, aber die An- oder Abreise ist dennoch einfach brutal lang. Man verbringt halt in der Summe 24 Stunden im Flugzeug und als normalreisender Mensch eben auch nicht gerade mit viel Komfort. Daher an dieser Stelle noch eine kleine Erinnerung an mich selbst für zukünftige Reiseplanungen. Denn ich bin sicher wir kommen eines Tages wieder. Beim nächsten Mal, bitte bitte einen richtigen Zwischenstopp einplanen. Ich trau es mich ja kaum zu sagen, aber wir sind über Bali geflogen, da kann man bekanntlich ja auch surfen. 😉

Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, dass wir total platt in München ankamen. Ziemlich kaputt, aber extrem glücklich und dankbar über diesen tollen Surf-Roadtrip, den wir erleben durften.

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