São Miguel

3 Wochen auf der Azoreninsel

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„Immer wieder Portugal“

Ja, was soll ich sagen. Es ist halt einfach schön in diesem Land. Dieses Mal haben wir es wenigstens ein Stück weiter geschafft und zwar ging es mitten in den Atlantik auf die Azoren. Lange haben wir überlegt, ob wir Insel-Hopping betreiben und uns dann aber doch für einen längeren Aufenthalt auf der größten Azoreninsel entschieden.

Immerhin ist diese Inselgruppe nicht so weit weg, dass man nicht wiederkommen könnte.

Der Vorteil, wenn man länger an einem überschaubaren Ort verweilt, ist, dass man alles noch ein bisschen intensiver erkunden kann. Daher würde ich fast behaupten, dass wir nahezu kein Fleckchen auf der Insel ausgelassen haben. Wie immer mit der Kamera bewaffnet und auf der Suche nach den schönsten Fotomotiven. Da hat sich die neue Kamera doch gleich doppelt und dreifach gelohnt.

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Zu Hause auf Zeit

Wieder einmal hatten wir richtig Glück mit unserer Unterkunft. Ich würde sogar fast behaupten, das war DIE Beste, die wir bisher hatten. Es hat tatsächlich an nichts gefehlt. Alles war perfekt und super schön. Details findet man im Beitrag zu „Sitio do Melro“.

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Nordküste

Die größte Stadt an der Nordküste von São Miguel ist Ribeira Grande mit dem Stadtstrand Monte Verde und dem angrenzenden Strand Santa Barbara. Das ganze Gebiet um Ribeira Grande, vor allem natürlich die Küste, zählte in den drei Wochen zu unseren Hauptspots.

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Der wilde Osten

Warum ist der Osten wild? Das ist natürlich relativ, aber im Vergleich zu den anderen Gebieten ist dieser Teil der Insel noch unbewohnter und auch der Tourismus noch weniger verbreitet. Die Gegend war aufgrund der geografischen Lage und Vegetation lange Zeit abgeschottet von der Außenwelt. Auch Straßen und Brücken wurden hier mit als letztes gebaut. Alles wirkt noch ein bisschen rauer und noch ein bisschen grüner als es ohnehin schon ist. Schwer zu beschreiben, aber evtl. bieten ja die Beiträge und Bilder ein bisschen Einblick.

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Westküste

Die Westküste ist nur ein sehr kurzer Küstenabschnitt. Wenn man es nicht so genau nimmt, könnte man fast sagen, dass es nur aus Mosteiros und dem nördlichen und südlichen angrenzenden Gebiet besteht. Aber das heißt ja gar nichts, denn es ist wirklich, wie auch der Rest der Insel, einfach nur schön.

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Ponta Delgada

Ponta Delgada ist die Hauptstadt der Azoren, aber zum Glück noch etwas mehr als das. Hier gibt es mit die beste Welle der Insel. Diese findet man am Stadtstrand Populo, der natürlich aufgrund seiner Lage auch extrem gut besucht ist.

Ansonsten haben wir uns auch noch die Stadt selbst angeschaut. Kein Muss, aber ganz nett. Und wer gerne Flugzeuge bei Start und Landeanflug beobachtet, kommt an diesem Flughafen definitiv auf seine Kosten.

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Die Kraterseen

Auch bei São Miguel handelt es sich um eine Insel, die von Vulkanismus geprägt ist. So hat sie neben thermischer Aktivität eben auch einige Kraterseen zu bieten. Die größten haben wir natürlich alle besucht und fein säuberlich fotografisch dokumentiert. Das schwierigste war eigentlich das richtige Wetter abzupassen, aber beim Lagoa do Fogo ist uns das richtig gut gelungen.

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Povoação

Povoação ist nicht nur eine Küstenstadt sondern umfasst auch ein ganzes Gebiet auf der Insel, wozu unter anderem auch Furnas und kleinere Orte wie Faial da Terra zählen. Ich kann mich eigentlich immer nur wieder holen. Es ist soooo schön hier. Egal, in welcher Ecke man sich befindet.

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Água de Alto

Das war eigentlich unser Hauptspot. Vielleicht waren wir nicht täglich da, aber fast. Denn am Strand von Água d’Alto hatten wir mit die besten Wellen und waren zudem meist allein im Wasser. Wenn sich die Sonne mal blicken lässt, ist das Wasser richtig schön tief blau.

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Vila Franca Do Campo

Vila Franca do Campo ist eine Kleinstadt an der Südküste von São Miguel. Im Sommer kann man mit dem Boot zur gegenüberliegenden kleinen Vulkaninsel Ilhéu de Vila Franca do Campo fahren und dort in einem natürlich entstandenen kleinen Pool baden, dessen Tiefe selbst bei Flut gerade mal einen Meter umfasst.

Ansonsten findet man oberhalb der Stadt die berühmte Kirche „Ermida de Nossa Senhora da Paz“, die wir selbstverständlich auch besichtigt haben.

„Herzen der Hoffnung“

Ein Kunstprojekt von Yves Decoster

Der belgische Künstler lebt seit über 25 Jahren auf der Azoreninsel São Miguel und startete dort vor einigen Jahren sein Projekt „Herzen der Hoffnung“. Überall auf der Insel mal mehr mal weniger versteckt oder auch einfach nur an ausgefallenen Orten findet man die Herzen von Yves. Mit dem Projekt will er in die wirtschaftliche schwache Region Lebensfreude und Hoffnung bringen. Insgesamt sollen es mal 365 Herzen werden. Für jeden Tag des Jahres ein Herz.

Wenn man als Tourist auf die Insel kommt, macht es auch Spaß die Herzen zu erkunden. Manchmal sind sie jedoch so platziert, dass es richtig schwer ist sie zu fotografieren. Wir haben tatsächlich nur einen Bruchteil gesehen und davon auch nicht alle abgelichtet. Aber darum geht es am Ende ja auch nicht. Es ist ein schönes Projekt und optisch macht es aus meiner Sicht auch was her.

  • Am Populo
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  • In Ponta Delgada
  • Etwas außerhalb von Ribeira Grande
  • Etwas außerhalb von Ribeira Grande
  • In der Nähe von Santo Antonio
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  • Chá Gorreana
  • Chá Gorreana
  • bei Ribeira Grande
  • bei Ribeira Grande
  • vergessen :-)
  • In Capelas
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