Neuseeland

Nord- und Südinsel // Februar 2016

Neuseeland

Ankunft

Nach exakt 2 Jahren, 1 Woche und 1 Tag landen wir erneut in Auckland. Einziger Unterschied: dieses Mal fahren wir direkt nach Raglan. Ok, wir werden gefahren. Anna von der Campervan Vermietung PiwiWiwi holt uns am Flughafen ab und bringt uns direkt in den entspannten Surferort. Die Fahrt war – sagen wir mal extrem ruhig. Am Anfang hab ich noch versucht ein Gespräch zu führen, doch das Jetlag überrannte mich dann schnell und irgendwann fallen einem einfach die Augen zu. Im Kampf gegen die Müdigkeit wollte ich nochmal ansetzen, wache kurz auf und quatsche Anna im Delirium auf Deutsch an. Danach hab ich aufgegeben …

In Raglan angekommen erhalten wir unseren Campervan. Zum Glück hatte ich für die ersten beiden Nächte schon eine Campsite gebucht – Solscape. Sehr zu empfehlen!!!

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Entlang der Ostküste

Es gibt einige Orte auf der Nordinsel, die wir unbedingt nochmal besuchen wollen. Für alle reicht leider die Zeit nicht. Die Insel ist zwar nicht groß, aber die Wege dennoch weit, bzw. nicht besonders schnell.

Wir entscheiden uns dafür die Ostküste entlang nach Wellington zu fahren. So kommen wir an Gisborne und Castlepoint vorbei, die ganz weit oben auf der Wiedersehens-Liste stehen. Und wir werden feststellen: Vollkommen zu Recht!

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Canterbury

Es war klar, wenn wir nochmal nach Neuseeland kommen, dann müssen wir unbedingt auch auf die Südinsel. Man kann einfach nicht zweimal in dieses wunderbare Land am anderen Ende der Welt fliegen und nicht die Südinsel besuchen.

Also nehmen wir die Fähre und starten die Insel-Umrundung in der Region Canterbury. Wobei streng genommen, kommt man in Marlborough an, aber wir sind dann recht schnell an die Küste von Canterbury gefahren.

Von Anfang an sind wir begeistert. Wir hatten einen super Start auf der Südinsel mit dem berühmten Surf-Strand Mangamaunu, den Robben und einer coolen Longboard-Strecke bei Christchurch.

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Otago

Wenn man auf der Südinsel ist, muss man natürlich auch mal in die Berge. Die Alpen sind hier ja eigentlich die Hauptattraktion.

Leider haben wir etwas Pech mit dem Wetter und eine Kältefront mit reichlich Regen macht sich im Gebirge breit. Das fühlt sich gleich nicht mehr wie Urlaub an, daher kehren wir den neuseeländischen Alpen recht schnell den Rücken und landen wieder bei Sonne am Meer.

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Southland

Lange überlegt, aber am Ende zum Glück dafür entschieden sich auch noch „The Catlins“ und den „Milford Sound“ anzuschauen. Wer weiß, wann sich wieder so eine Gelegenheit bieten würde. Natürlich bedeutet das wieder viele Stunden im Campervan, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Fjorde sind unfassbar beeindruckend. Und einmal abgesehen davon, gibt es auf dem Milford Highway auch an nahezu jeder Kurve etwas zu entdecken. Daher ist der Weg an sich schon ein Highlight.

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Queenstown

Queenstown ist bekannt für Fun und Action. Ach ja, und für einen der besten Burgerläden der Welt – Fergburger. Da ich allerdings nicht so scharf darauf bin von einer Brücke zu springen oder mich über einer Schlucht abzuseilen, hab ich mich auf die Landschaft und natürlich das Essen konzentriert. Aber anschauen kann man sich das Bungee Jump Spektakel ja wenigstens mal.

Wenn man vom Süden kommt, fährt man am Lake Wakatipu entlang auf Queenstown zu, das sich auch direkt am See befindet.

Ob man unbedingt nach Queenstown muss, kann ich so pauschal nicht beantworten, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Und das geht am besten vor Ort.

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West Coast

Eine raue Küstenlandschaft, dichter Regenwald und Gletscher prägen die Landschaft der West Coast, aber man findet auch viel Sonne, Strand und Meer.

West Coast bezeichnet die Region auf der Südinsel Neuseelands, die sich von Kahurangi Point im Norden bis Awarua Point im Süden erstreckt. Abgeschottet durch die neuseeländischen Alpen leben dort auf 23.000 km² gerade mal an die 30.000 Menschen und damit handelt es sich um die am wenigsten besiedelte Region Neuseelands.

Wir sind von Queenstown am Lake Wanaka vorbei über den Haast Pass an die West Coast gefahren und haben uns dann Richtung Norden vorgearbeitet über die beiden berühmten Gletscher: Franz Josef und Fox Glacier.

Am Ende sind wir in Westport angekommen und von dort ging es wieder ins Landesinnere, um nach Tasman zu gelangen.

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Tasman

Tasman mit dem Abel Tasman National Park, der Golden Bay und dem berühmten Wharariki Beach ist ein echtes „Must-Do“ für einen Besuch der Südinsel.

Für den Wharariki Beach kann man ruhig ein bisschen mehr Zeit einplanen. Wir haben leider nur einen kurzen Abstecher geschafft, war aber dennoch super. Surfen kann man hier übrigens nur mit ganz viel Glück, aber generell ist es möglich.

Die Golden Bay mit Takaka ist vor allem für seine Hippies sehr bekannt. Ein wirklich entspannter kleiner Ort.

Zum krönenden Abschluss haben wir bei traumhaftem Wetter mit dem Kayak noch den Abel Tasman National Park erkundet.

Und so neigt sich der Roadtrip rund um die Südinsel auch schon dem Ende zu. Wir fahren noch den Queen Charlotte Drive entlang um nach Picton zu gelangen, um dort unsere Fähre zurück auf die Nordinsel zu nehmen.

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Die letzten Tage

Bei der Überfahrt zurück nach Wellington haben wir mehr Glück als auf der Hinfahrt. Die Sicht ist richtig gut und wir können die Fahrt durch den Queen Charlotte Sound nochmal richtig genießen. Man kann nicht oft genug sagen, wie schön es hier ist.

In Wellington entscheiden wir uns den direkten Weg zum Mount Taranaki zu nehmen. Direkt bedeutet aber trotzdem gute 4h Autofahrt. Es ist auch bei Weitem nicht die spannendste Straße, das war sie auch schon vor 2 Jahren nicht.

Am Taranaki verbringen wir 2 Tage mit Surfen in Oakura. Der Abschied fällt schwer. Aber wir wollen auch noch ein bisschen Zeit in Raglan genießen, bevor wir wieder zurück nach München müssen.

Schon jetzt beschließen wir, dass wir spätestens in zwei Jahren wieder kommen müssen. Mal schauen, ob der Plan wieder so schön aufgeht wie dieses Mal. Auch wenn wir schon so viele Orte gesehen und tausende Kilometer in diesem wunderbaren Land zurückgelegt haben, es gibt noch so vieles auf unserer „New Zealand Bucket List“.

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Travel Moments

Zum Abschluss dieses wunderbaren Roadtrips gibt es noch ein paar besondere Eindrücke, die während unserer Reise entstanden sind.

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